|
Mach"s we-i d Aldmül, drah di vuan negschdn Schriid ejersch amal rum! |
Mach es wie die Altmühl, dreh dich vor dem nächsten Schritt erst einmal um! |
mach langsam |
|
Wer si under die Kleia mischd, den fressn d'Säu. |
Wer sich unter die Kleie mischt, den fressen die Schweine. |
Wer sich klein macht, (nicht den richtigen Umgang pflegt), geht unter |
|
Die Kazz budzd si, dou kummd ebber zu B'souch? |
Die Katze putzt sich, kommt etwa Besuch? |
|
|
Wenn d'Esl scherzn, kummd a anders Weeder. |
Wenn die Esel Schabernack treiben, kommt anderes Wetter (spaßhaft beim Herumtollen). |
|
|
Le-iber an Bauch von Essn we-i an Buckl vo der Ärberd. |
Lieber einen Bauch vom Essen, als einen Buckel von der Arbeit. |
|
|
Le-iber in Mong derschprengd we-i an Wiad wos g'schenkd. |
Lieber den Magen gesprengt, als dem Wirt etwas geschenkt. |
Im Wirtshaus den Teller leer essen. |
|
Ner nix g'nöid, was ned vo selber ge-ihd. |
Nur nichts genötigt, was nicht von selbst geht. |
keinen Zwang ausüben |
|
Wenn a Bauer lachd, g'heerd 'n der Schduugzuh g'rissn. |
Wenn ein Bauer lacht gehört ihm ein Stockzahn gerissen. |
muss man von ihm ein Zugeständnis erlangen |
|
Wenn mer zeha Bauern unter an Houd bringa will, mou mer neine derschlong! |
Wenn man zehn Bauern unter einen Hut bringen will, muss man neun erschlagen. |
man kann eine Gruppe nicht unter einen Hut bringen |
|
Wenn'schd a Muckn derschlägschd, genga 99 af d'Leichd. |
Wenn du eine Mücke erschlägst, kommen 99 zur Beerdigung. |
Mückenplage |
|
Des is a Weedâ fir mei Knechd: Ärbertn's nix, nou fre-iert si's rechd. |
Das ist ein Wetter für meine Knechte: arbeiten sie nichts, friert es sie arg. (bei Kälte) |
bissige Bemerkung des Bauern, wenn das Gesinde faul war |
|
We-i mer ißt, su ärberd mer. |
Wie man isst, so arbeitet man. |
|
|
S'Heiredn und z'Schliidnfoan mou' schnell ge-ih. |
Das Heiraten und das Schlittenfahren muss schnell gehen. |
schnell gefreit nicht gereut |
|
Wenn mehr ärberd, kummd mer ned in's Sinniern. |
Wenn man arbeitet, kommt man nicht zum grübeln. |
gegen Selbstmitleid, Schwermut, Depression |
|
Mit an naggerdn Finger deid'd mer ned af uzunge Leid. |
Mit nacktem Finger zeigt man nicht auf angezogene Leute. |
|
|
Wer lang frouchd, ge-ihd lang irr. |
Wer viel fragt, geht oft in die Irre. |
|
|
Bauernschderm is ka Verderm - Säi verreckn, des is a Schreckn. |
Bauernsterben ist kein Verderben Schweine verrecken, das ist ein Schrecken. |
Einschätzung für Landwirte (ironisch) |
|
dâ Zehnerlasdogder |
Herr Dr. Dörfler aus Weißenburg gab den Kindern auf dem Land gerne einmal ein Zehnerle |
|
|
Wer vu Kaldnbouch kummd ohne Wind,Vo Syburch ohne Kind,Vu Nennsling ohne Schbodd,der houd Gnad bei Gott |
Wer von Kaltenbuch kommt ohne Wind ,von Syburg ohne Kind Von Nennslingen ohne Spott,der hat Gnade bei Gott |
liegt an der AlbkanteFürstenkinder!, |