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fränkisch |
wörtlich |
Bedeutung |
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Des hob i g"fressn. |
das habe ich gefressen |
Etwas nicht mögen |
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Der houd d' Gscheidheid midn Löffl g"fressn. |
Der hat die Gescheitheit mit dem Löffel gefressen. |
angeberisch - dumm |
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Den mouß mer mid an Schdodlduar winka. |
Dem muss man mit der Stalltüre winken |
jemand ist begriffsstutzig |
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der is we-i is Be-iderla aff dâ Subbm |
Der ist wie die Petersilie auf der Suppe |
der ist überall |
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Dou bin i egglhafd. |
da bin ich ekelhaft |
Etwas nicht mögen |
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Des hob der i gern. |
das habe ich aber gern |
Etwas nicht mögen |
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Den kenndschd under der Äberd d'Huusn fligga. |
Dem könnte man während der Arbei die Hose flicken |
der ist faul |
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Den kennschd under der Äberd d' Schouch bindn. |
Dem könnte man unter der Arbeit die Schuhe binden |
der ist faul |
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Der schleichd we-i a Gieger. |
Der schleicht wie ein Gockelhahn |
geckenhaft |
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heid gem mer kiewerd schenka |
heute bringen wir einem Neugeborenen ein Geschenk |
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Der houd an Rabbl.": |
Der hat einen Rappel |
Jemand agiert unverständlich "spinnt" |
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Der houd's ban Drumm. |
Der hat es beim Trumm (Stück) |
Jemand hat begriffen und angewendet |
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Der rauchd kan goudn. |
Der raucht keinen guten (erg: Tabak) |
Jemand ist aggressiv, unleidlich |
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Für den me-ißerd mer ane bachn. |
für den müßte man eine backen |
Jemandem ist keine Frau gut genug |
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Der is af der Wassersuppm derhergschwumma. |
Der ist auf der Wassersuppe daher geschwommen |
naiv-dumm |
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Der is wöi z'böise Geld |
Der ist wie das böse Geld |
quirlig |
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Der is lumberder we-i der Gänsmischd. |
Der ist schlechter wie der Gänsemist |
Schlechter Mensch, taugt nichts |
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Der isd su dumm we-i d'Nochd finschder. |
Der ist so dumm, wie die Nacht finster |
sehr dumm |
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Der is dümmer we-i lang. |
Der ist dümmer, wie lang |
sehr dumm |
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Der houd an Schloch (Badscher, Hammer). |
Der Hat einen Schlag (Patscher, Hammer). |
sehr dumm |
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Der is ned ganz echd, houd nemmer alli, is ned ganz dichd. |
Der ist nicht ganz echt, hat nicht mer alle, nicht ganz dicht. |
sehr dumm |
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Der is nonni ganz bachn. |
Der ist noch nicht ganz gebacken |
sehr dumm |
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Den houd der Esl in Drabb (d'Mudder im Laffm) verluurn. |
Den hat der Esel im Trapp (die Mutter beim Laufen) verloren |
sehr dumm |
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Der houd sein Kupf blouß, daß s'n ned in Hals neirengd. |
Der hat seinen Kopf nur, damit es ihn nicht in den Hals hineinregnet. |
sehr dumm |
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Der houd sein Kupf, daß er's Schdrouh ned undern Arm drong brauchd. |
Der hat seinen Kopf, damit er das Stroh nicht unter dem Arm tragen muss. |
sehr dumm |
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Der schdelld si we-i a Hund zon Gaggerla lieng. |
Der stellt sich, wie ein Hund zum Eier legen |
unpraktisch veranlagt |
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weecher dir wird ka Pfarrer narrâd |
wegen dir wird kein Pfarrer wütend |
über dich regt sich niemand auf du bist unbedeutend |
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Der schaud, we-i a Husserla, wenn's blizzd. |
Der schaut wie Gänschen, wenn es blitzt. |
verdutzt |
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Der houd a Gedächdnis wo Zwölfa bis Middoch |
Der hat ein Gedächtnis von zwölf Uhr bis Mittag. |
vergesslich |
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Dou wor z' Gaggerla widder g'scheider we-i d' Henna. |
Da war das Ei wieder klügel, als die Henne |
vorlaut - dumm |
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"Wünsch Glück nei!" |
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Beim Betreten eines fremden Stalls |
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Dia be-id i 'z Wuad |
Dir verbiete ich das Wort-widersprechen oder |
jemandem das Wort nehmen |
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Des sooch i dâ hamm |
Das sage ich dir nachhause |
Wenn jemand bei einer Handelschaft (z.B. Beim Viehhandel ) betrogen hatte, schickte man das verkaufte wieder zurück |
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Den schdöll i z Ried |
Den stelle ich zur Rede |
Dem fühle ich auf den Zahn |
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Dei G'soch möcherd i hom |
Dein Gerede möchte ich haben |
Du redest dumm daher |
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Der bringd, z' Maul ned af (die Zieh ned vonander)! |
Der bringt den Mund nicht auf (die Zähne nicht auseinander |
Jemand redet kaum |
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Der houd's Maul in Dischlodn g'louern |
Der hat den Mund in der Tischschublade gelassen |
Jemand redet kaum |
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Der red'd und deid'd ned |
Der redet und deutet nicht |
Jemand redet kaum |
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Des siechd'n gleich |
Das sieht im gleich |
Das habe ich von ihm erwartet |
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Des he-id's fei ned brauchd |
Das hätte es aber nicht gebraucht |
Danke |
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Des houd sei kenna |
Das hat sein können |
Gern geschehen |
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Des kunschd der an'n Houd schdegga |
Das kannst du dir an den Hut stecken |
Nein |
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Des kunschd der in Kamin schreim |
Das kannst du dir in den Kamin schreiben |
Nein |
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Des kunschd laud song |
Zustimmung |
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Dou geihd's zou wöi in aner Judn-Scholl |
Da geht es zu, wie in der Judenschule |
da geht es sehr munter (ein bisschen chaotisch) zu |
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dou mach mer edz kann Ge-ihaaf |
da machen wir jetzt keinen Auflauf |
da regen wir uns jetzt nicht auf |
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Du kunschd mi (gor) ned maana |
du kannst mich (gar) nicht meinen |
Ich fühle mich nicht betroffen |
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Edz glab i's do bal |
Jetzt glaube ich es doch bald |
Es reicht Na sowas |
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Ezz g'herschd der Kazz |
jetzt gehörst du der Katze |
Jetzt hab' ich dich |
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i hob d" Schraucha |
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ich habe einen Katharr |
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Mach mehr fei in Gaul ned schei (scheu)! |
Mach mir nur den Gaul nicht scheu |
Erschrecke mich nicht! |
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Mei Le-iberia - Freindia - Brouderherz |
Mein Lieber, Freundchen - Bruderherz |
Bekräftigung (Satzanfang, -ende) |
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Nach den sein Kupf hom's fröihers die Kaschper g'schnidzd |
Nach dessen Kopf hat man früher die Kasper geschnitzt |
Jemand ist dumm |
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Schdeich mer af'm BuggI! |
Steig mir auf den Buckel |
Mit dir rede ich nicht mehr Hab mich gern! |
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Wal |
Weil |
Antwort auf eine Warum-Frage |
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Weber Ander, häng dein Oarsch affs Ufag"landâ |
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Weber Andreas (kann durch andere Namen ersetzt werden) hänge deinen Arsch auf das Ofengeländer. und verbrenne ihn dir dort. (Spruch zum Necken) |
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Der könnd z'Wasser aus der Dochrinna saufm |
der könnte das wasser aus der Dachrinne trinken |
groß gewachsen |
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Helf der Godd im Himml naf! |
Helf dir Gott in den Himmel hinauf |
beim Niesen |
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Wenn d'Kouh draß is, machd mehr in Schdoll zou |
Wenn die Kuh draußen ist, macht man die Türe zu. |
Bitte Tür schließen |
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Der siechd aus wöi d'Henna underm Schwunz |
Der sieht aus, wie die Henne unter dem Schwanz. |
bleichgesichtig |
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der foahrd we-i a gsengde Sau |
Der fährt wie ein gesengtes Schwein. |
der fährt sehr schnell, er rast |
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Der houd'n Rieb ned kräichd |
Der hat den Abrieb nicht erwischt. |
die Kurve war zu eng |
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di Goaß ge-ihd gohl |
die Ziege weicht vom Weg ab |
verbotene Wege gehen |
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A Hundsfodzn kräigschd |
Eine Hundeohrfeige bekommst du. |
Du bekommt nichts |
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Der beißd, wöi wenn er Hublschpa essn dand |
Der beist, wie wenn er Hobelspäne essen würde. |
Essen schmeckt nicht |
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Wenn's Hönnâ hädd, dannd's di schdoußn |
Wenn es Hörner hätte, würde es dich stoßen |
etwas nicht sehen (finden), obgleich es neben einem steht (liegt) |
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Der houd an Hockerdn |
Der hat einen Sitzenden |
etwas sitzenbleiben (in der Wirtschaft), nicht gehen |
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Der houd a Hidz |
Der hat eine Hitze |
gut durchblutet trotz Kälte |
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Der danzd wöi der Lump am Schdeckn |
Der tanzt wie der Lump am Stecken |
guter Tänzer |
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Der Doch is g'loffm |
Der Tag ist gelaufen |
heute geht nichts mehr |
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Der is lumperd banander |
Der ist schlecht beieinander |
Jemand geht es schlecht |
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Heid hom's mer in d'Händg'schissn |
Heute haben sie mir in die Hände geschissen |
Jemand hat tollpatschig etwas fallen lassen |
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Wenn der Vugl frißd, nou pfeifd er ned! |
Wenn der Vogel frisst, dann pfeift er nicht |
Jemand redet beim Essen |
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Mach ned su a Gezäich! |
Mach nicht so ein Geziehe |
Jemand tut langsam, verzögert |
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Du worschd af der Oseidn! |
Du warst nicht auf der Abseite |
Jemand war nicht in Rufweite |
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des is ka Leini-â |
das ist keiner aus Leinen |
mit dem ist nicht gut Kirschen essen |
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Edz war wos zon Essn rechd |
Jetzt wäre etwas zum Essen recht |
nach karger Mahlzeit |
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Des sin die Richdin, wou ban Essn schwidzn, und ba der Arbeid fräierd si's |
Das sind die Richtigen, die beim Essen schwitzen und bei der Arbeit friert es sie |
nur beim Essen flink |
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Der raucht wöi a lumperter Ufm |
Der raucht wie ein schlechter Ofen |
starker Raucher |
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I hau der ane nei, daß d' acht Toch im Trab läffscht! |
Ich hau dir eine rein, dass du acht Tage im Trapp läufst |
Strafe wäre fällig mehr im Spaß |
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G'schau, daß d'Kurvm derwischst! |
Schau, dass du die Kurve erwischt |
Weg da! |
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Ba den is der Hund varreggd. |
Bei dem ist der Hund verendet |
alles ist aus |
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Dou beißd die Maus kan Fodn o. |
Da beißt die Maus keinen Faden ab |
Basta! So ist und bleibt es |
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Mid wos soll i'n des zohln? Mid Husergnebf? |
Womit soll ich den das bezahlen? Mit Hosenknöpfen? |
bei Geldmangel |
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In' Pfarrer seiner Kuchn rauchd's a. |
Im Pfarrer seiner Küche raucht es auch (wird auch gestritten) |
bei Hader, Zwist |
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Des houd kan Dauch ned. |
Das hat keinen Taug |
bei sinnlosem, falschem Vorgehen |
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Des houd der Deifl g'sehng. |
Das hat der Teufel gesehen |
das gebe ich verloren |
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Du houschd's gnauch banander. |
Du hast es genau beieinander |
Das Maß ist gleich voll |
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Der houd freind rechd. |
Der hat fei recht |
Der hat ganz bestimmt recht |
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der frißd bei uns ka Pfund Solz |
der isst bei uns kein Pfund Salz |
der wird nicht lange hierbleiben |
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Dou ge-ihd's gedols. |
Da geht es zu Boden |
es geht abwärts (übertragene Bedeut.) |
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Es hängd mehra af der lumperdn Seidn. |
Es hängt eher auf der schlechten Seite |
es neigt sich zum Schlechten |
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Des houd weid |
das hat weit |
etwas ist egal |
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Der houd sei Packla banander. |
Der hat sein Päckchen zusammen |
hartes Schicksal |
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Dou mach i mi ned nooß. |
Da mach ich mich nicht nass |
ich tue mich nicht ab |
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Edz houd der Deifl die Goaß g'hulld, edz soll er'n Buug a nu hom. |
Jetzt hat der Teufel die Ziege geholt, jetzt soll er den Bock auch noch haben. |
jetzt ist schon alles egal |
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Wos lar schde-ihd, greind ned. |
Was leer steht, weint nicht |
man hat einen Behälter zuviel dabei |
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Des werd scho der Pfarrer g'wen sa. |
Das wird schon der Pfarrer gewesen sein |
niemand will's gewesen sein |
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Ba denni kälberd der Schliegl under der Bänk. |
Bei denen bekommt ein Prügel unter der Bank ein Kalb. |
unverdienter Reichtum |
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Werschd so schaung, wennschd in dei eings Haferla schaugschd. |
Wirst schon sehen, wenn du in dein eigenes Töpfchen schaust. |
Warte nur, bis du selbst verantwortlich bist |
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der houd obber an drumm Bulmers |
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der hat aber einen großen Kopf |
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des houd derwall |
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das hat Zeit |
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dou ner schdaad |
tu nur ruhig |
mach nur langsem mach keine Hektik |
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ebers dergaddern |
etwas ergattern |
etwas, was man nicht so ohne weiteres erhalten kann doch bekommen |
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Hend vu der Buddn |
Hände von der Butte (Trog) |
rühr mich nicht an |
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i hob mi gifd |
ich habe mich gegiftet |
ich habe mich geärgert |
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mach kann Gä-ihaaf |
mach keinen Auflauf (von Menschen) |
reg dich nicht auf |
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der baddld suu lang rum bis grachd |
der meckert so lange herum, bis es kracht |
jemand tut so lange herum, bis es Streit gibt |
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i bin fei nedd dei Bollandi |
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ich bin nicht dein Diener - drohend |
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dou houschd dei Badschari |
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da hast du deine Bescherung |
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dâ Graudvuugl schreid |
der Krautvogel schreit |
das Elf-uhr-läuten |
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des sche-ihd aff der Schnabb |
das steht auf der "Schnapp" |
das steht auf der Kante, kann leicht herunterfallen |
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di Bamsn dreim mid dâ Omma Schuggerlugg |
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die Kinder treiben mit der Oma was sie wollen (fahren mit ihr Schlitten) |
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a oozullds Buddlasbaa |
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ein abgenagter Hühnerknochen |
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is z"hinderschd z"ferderschd drahn |
das hinterste nach vorne drehen |
etwas total umkrempeln |
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hommer ebber (ewwer) |
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haben wir etwa |
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Heid kummas widdâ vunn Hölzla zun Glezzla |
Heute kommen sie wieder vom Hölzchen zum Klötzchen |
Heute kommen sie wieder vom Hunderdsten ins Tausendste |
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heid mouschd wos willis uuze-ing |
heute musst du etwas wollenes anziehen |
heute musst du etwas Warmes, Flauschiges anziehen im Winter |
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Huarnglumb vareggds |
Hurengelumpe verrecktes |
wenn ein Werkzeug nicht passt oder nichts taugt |
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i hob dâwall |
ich habe Zeit |
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i kunn mi schier nemmer derinnern |
ich kann mich kaum noch erinnern |
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in dâ Hugg hogga |
im Wirtshaus sitzen |
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ned aawa |
nicht immer |
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Hierla um Hiarla |
Kleinigkeit um Kleinigkeit |
um eine Kleinigkeit um ganz wenig |
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Vâgelds Godd seengs Godd |
Vergelte es Gott segne es Gott |
danke - bitte |